TSV Steppach e.V. 1888

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Was ist Aikido?

 

Aikido ist eine moderne japanische Kampfkunst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba (1883-1969) als schöpferische Synthese aus den waffenlosen Kampfkünsten der Samurai und klassischen Stock- und Schwertkampftechniken entwickelt wurde.

Ueshiba wandelte die eher tödlichen Techniken der archaischen Kampfkünste in harmonische Bewegungen um, die zwar eine wirksame Kontrolle des Gegners erlauben, aber keine schweren oder gar tödlichen Verletzungen zur Folge haben. Er entwickelte mit Aikido eine Art der Selbstverteidigung, die Rücksicht nimmt auf das Recht der körperlichen Unversehrtheit eines jeden Menschen - auch auf die eines Angreifers.
Denn: "Einen Gegner zu verletzen, bedeutet, sich selbst zu verletzen. Aggression zu kontrollieren, ohne Verletzungen zuzufügen, das ist der friedvolle Weg. "
(Ueshiba Morihei, in "The Art of Peace")

Das Grundprinzip des Aikido besteht in einer Form der Widerstandslosigkeit, die entgegengesetzt gerichtete Kräfte bei einem Angriff harmonisch zusammenführt und in eine vom Verteidiger bestimmte Richtung führt. Durch dynamische Ausweich- und Drehbewegungen passt sich der Verteidiger an die Bewegungen des Angreifenden an. Durch den Schwung des Angriffs, der kein Ziel findet, verliert der Gegner sein Gleichgewicht und durch Anwendung neutralisierender Wurf- und Hebeltechniken läßt er sich ohne Gewaltanwendung oder Kraftaufwand zu Boden bringen und dort mit einem Hebel festlegen.

Im Aikido werden keine Wettkämpfe durchgeführt; es gibt keine Gegner, die es zu besiegen gilt. Aikidoka (Bezeichnung für den Ausübenden des Aikido) sind immer Partner, die einen gemeinsamen Weg beschreiten und sich dabei gegenseitig helfen. Auf diese Weise betrieben, wird Aikido zu einem Weg (DO), bei dem körperliche und geistige Kraft (KI) harmonisch (AI) zu einer Einheit zusammengeführt werden. Daher wird Aikido wird oft auch als „Lehre des harmonischen Weges", oder „Kunst der gewaltlosen Selbstverteidigung" bezeichnet. Die Vereinigung von Körper und Geist, über den Weg der körperlichen Bewegung, und das Erlernen einer wirksamen und zugleich rücksichtsvollen Selbstverteidigung steht im Mittelpunkt des Aikido.

 

Was brauche ich?

Außer der Lust zur Bewegung und Spaß an der Kommunikation mit anderenm, sind keine weiteren Voraussetzungen nötig, um mit dem Aikidotraining zu beginnen. Jeder, der die Kraft hat zu gehen kann auch Aikido betreiben, denn in diesem System arbeiten wir nicht mit Muskelkraft. Vorsicht ist allerdings geboten bei Verletzungen des Bewegungsapparates (insbesondere Knie und Wirbelsäule). Hier solltest Du vorher ggf. einen Sportarzt befragen.
Das Training des Aikido bietet für jeden Interessenten und Ausübenden Möglichkeiten zur Entwicklung.Wir sind alle noch nicht „fertig" und haben alle mal angefangen.

 

 

Was ziehe ich an?

Der Schüler in den japanischen Kampfkünsten trägt einen weißen Gi, bestehend aus Jacke und Hose.
Die Jacke wird mit dem Obi (Gürtel) zusammengehalten.
Ab dem ersten Dan (Schwarzgurt) wird zusätzlich ein Hakama (traditioneller Hosenrock) getragen.
Zum Einstieg benötigst du aber lediglich eine bequeme lange Hose sowie ein T-Shirt. Schuhe (am besten Badenschlappen o.Ä) sind nur für den Weg bis zur Matte vonnöten, da wir unser Training barfuss durchführen. Wenn du noch einen Judo- oder Karateanzug hast, kannst du auch den gern tragen.

 

 

Was ist zu beachten?

Sei eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn da, damit wir pünktlich anfangen können.
Achte bitte darauf, vorher Uhr, Ohrringe oder sonstigen Schmuck ablegen. Eine Brille ist am Anfang kein Problem.
Auf der Matte wird barfuß trainiert, vorher die Füße zu waschen kann also nicht schaden.

 

Hier die wichtigsten Verhaltensregeln im Dojo (Übungsraum), die Dojo-Etikette:

  • Schmuck und Uhren müssen vor dem Training abgelegt werden Auch auf Schminke bitten wir zu  verzichten.
  • Trainingskleidung, Gesicht, Hände und Füße sollen sauber sein. Kurz geschnittene Finger- und  Zehennägel vermeiden Verletzungen bei sich selbst und anderen
  • Respektiere das Dojo, den Lehrer und Deine Partner. Ohne Sie kannst Du kein Aikido üben.
  • Übe mit Deinem Partner zusammen und hindere ihn nicht am üben.
  • Trainiere schwungvoll und fröhlich.
  • Willst du während des Trainings die Matte wegen einer Verletzung oder Unwohlsein verlassen, gib  zuerst dem Lehrer Bescheid.
  • Jeder hat andere Vorraussetzungen, Vorkenntnisse, körperliche und geistige Fähigkeiten, Gründe für  das Studium von Aikido. Diese werden respektiert.
  • Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen weder den Trainingspartner noch sich selbst zu verletzen.
  • Respektiere Aikidoka mit mehr Erfahrung, Diskutiere nicht über Techniken.
  • Respektiere Aikidoka mit weniger Erfahrung. Dränge anderen nicht Deine Ideen auf.

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