TSV Steppach e.V. 1888

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Jahresrückblick

Wandern

30 Jahre ist eine lange Zeit, seit die Wanderabteilung nun besteht. In dieser Zeit haben wir einige Tausend Kilometer erwandert und keine Wanderung ist dabei ausgefallen. Es war immer unser Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur die verkehrte Kleidung“. Außer einem gebrochenen Handgelenk, sind in all den Jahren die Wanderungen unfallfrei verlaufen. Wir haben tolle Ausflüge gemacht; Anfangs war jährlich eine mehrtägige Wanderreise angesagt, und seit einigen Jahren gibt es zwei Tagesausflüge. Zu unserem Jubiläum haben wir eine Vorstellung bei den Mehlprimeln im traditionsreichen Klostergasthaus Thaddäus in Kaisheim besucht.

Hier nun ein Rückblick über das abgelaufene Wanderjahr 2016

Im Januar starteten wir bei frostigen Temperaturen zur 1. Wanderung des Jahres. Durch den Eisregen waren die Wege am Mandichosee und am Lech entlang etwas glatt. Doch trotz etwas widrigen Wegeverhältnissen war es eine schöne Wanderung. Die Januarwanderungen haben es anscheinend an sich, dass immer wieder ein Wanderer Probleme mit seinen Wanderschuhen hat. Dieses Jahr löste sich bei einer Gastwanderin der Absatz am Schuh auf.  Auf unserer  Nachmittagsroute  begrüßten uns die Przewalskipferde , die zur Beweidung der Königsbrunner Heide eingesetzt sind. Am Ende waren wir froh und glücklich, dass niemand ausgerutscht oder gefallen war, aber trotz allem war es ein schöner Wandertag.

                    

Im Februar mußte auf Grund des Starken Windes die Geologische Wanderung geändert werden, denn im Wald war die Gefahr zu groß, dass gerade in dem Moment ein Ast oder Baum bricht, wenn Menschen sich im Wald befinden. Wir wanderten nun von Schlipsheim in Richtung Dachsberg. Mit einer schönen Sicht bis Hainhofen und Ottmarshausen wurden wir belohnt. Auf dem Weiterweg kamen wir unterhalb Erich`s Garten vorbei.  Da zu unserer Nachmittagsrunde der Wind immer noch kräftig blies, haben wir anstatt den Lausbubenweg den Teklaberg  in Welden erwandert. Als Abschluss belohnten wir uns noch mit Kaffee und Kuchen.

                    

 

 

Bei unserer  Märzwanderung war immer noch nichts von Frühling zu spüren. Trübes Wetter begleitete uns von Waldberg bergauf nach Hardt, am Fuggerschoß vorbei in Richtung Süden. Es ging an mehreren Stauweihern vorbei, die leider noch nicht zum Baden einluden, bei den noch sehr kühlen Temperaturen. Erst nach der Einkehr im Schwarzen Adler hat sich leicht die Sonne gezeigt und wir wanderten in einem Rundkurs bergauf und bergab bis Kreuzanger. Bei der Endstation Schwarzer Adler kehrten noch einige ein um den Kaffeedurst zu stillen.

                    

 

Der Wetterprognose zum Trotz waren imApril 21 Wanderer mit von der Partie und fuhren zum Schloss Blumenthal. Im Innenhof hingen an den Bäumen ganz viele Schwimmwesten. Sie sollten an die Flüchtlinge erinnern, die in Lampedusa ertrunken waren. Erich führte uns flotten Schrittes über Andersbach – Sielenbach – St. Georg – vorbei an einem Weiher und wieder zum Schloss zurück. Die Nachmittagswanderung um Maria Birnbaum war wegen des kalten Windes recht kurz, so hatten sich einige die Klosterkirche von innen angesehen. Bis auf einen Schneeschauer in der Mittagspause hatte sich das Wetter wider Erwarten gut gehalten.

 

                    

 

Im Mai war im zweiten Anlauf die Wanderung auf den Staufenberg erfolgreich. Vom Parkplatz Bräustüble ging es leicht bergauf bis zum Fernsehturm am Staufenberg. Von hier wiesen zahlreiche Tafeln auf die geologischen Hinweise in der Natur und auf vorgeschichtliche Ereignisse hin. Wir hatten eine gute Weitsicht dank des guten Wetters. Nach einer Stärkung im Biergarten hatte für uns Michael den Lausbubenweg in Welden ausgesucht. Auch hier waren etliche Hinweise von und über den Heimatdichter Ludwig Ganghofer. Die erste warme Frühjahrswanderung lockte anschließend einige zum Eis essen und Kaffee trinken ein.

 

                    

 

Die Wetterprognose für unseren 1. Wanderausflug am 04. Juniwar nicht gerade super. Unser Ziel war diesesmal  Bregenz mit einer Bergfahrt auf den Pfänder. Auf dem Hinweg legten wir einen kurzen Stopp in der freien Reichstadt Memmingen, der Stadt der Tore, Giebel und Fassaden, ein. Memmingen besitzt die besterhaltenen Gebäude von Süddeutschland. Bestaunen konnten wir„das Renaissancerathaus – das Steuerhaus – und  die Großzunft am Marktplatz“. In zwei Gruppen erkundeten wir einen kleinen Teil der wunderschönen Stadt. Es ging teils über die Salzstrasse mit seinem ehemaligen Salzstadel in Richtung Gerberplatz. Hier steht das Wahrzeichen, das Siebendächerhaus. Weiter ging es bis zum Schrannenplatz, an dem alljährlich zum Fischertag ausgerufen wird. Auf dem  kurzen Rundweg ging es über die Kramerstrasse am Schwäbischen Landestheater vorbei bis zum Schweizerberg, der Martinskirche, und schon waren wir wieder beim Bus zur Weiterfahrt. Auf der Fahrt zu unserem Zielort Bregenz, war nun die Frage: wie ist das Wetter auf dem Pfänder. Nach einem kurzen, „gut von der Bergstation“,  fuhren wir nach der Ankunft mit der Großraumgondel auf den Pfänder. Jedem war freigestellt, wie er die Zeit gestalten wollte. Im Alpenwildpark gab es  Steinböcke, Mufflons, Rothirsche und Wildschweine  zu sehen, nur die Murmeltiere hatten sich in ihren Höhlen zurückgezogen. Anschließend wurden in der Stadt noch die Kaffees gestürmt, um im Sonnenschein die Aussicht auf den See zu genießen. Interessant war auch die Seebühne mit seinem gigantischen Aufbau, auf der diesmal „Turandot“ aufgeführt wurde. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei  und wir haben uns wieder auf den Heimweg begeben. Ausser ein paar Tropfen konnten wir den Tag trockenen Fußes genießen. Der Ausspruch „wenn Engel reisen“ hat wieder zugetroffen.

 

Pünktlich um 8 Uhr starteten 19 Wanderer zu unserer Juniwanderung in den Raum Dillingen und Lauingen. Die Tour verlief der Donau entlang bis zum Auwaldsee, der am Südufer der Donau liegt. Nach einer kurzen Herztropfenpause ging es auf der anderen Uferseite durch den Stadtwald zurück. Wetterbedingt hat die Mückenplage einigen zu schaffen gemacht. Man kam mit dem Rundumschlagen gar nicht mehr nach. Aber die Einkehr in der „ Fischgut Schloßmühle“ hat alle wieder entschädigt. Am Nachmittag sind wir Donauaufwärts bis zu Brenzmündung und nach einem leichten Anstieg bis zum Apollo-Grannus-Tempel in Faimingen gewandert. Doch auch hier hat uns auf Grund des schwülen Wetters die Mückenplage wieder eingeholt. Zur Belohnung hat uns Ursula das schöne Städtchen Dillingen mit einer kleinen Stadtführung gezeigt. Anschließend ließen sich einige noch eine gehörige Portion Eis munden.

 

                    

Im  Juli ist zwar kein Wandern angesagt, aber nicht ohne Aktivitäten. Am  1. Sonntag sind die Wanderer zum Frühschoppen auf dem Bismarckturmfest eingeladen, der mit einem Gottesdienst beginnt.

Am 2. Sonntag  beteiligten sich wieder einige an der Sportlerwallfahrt.

Am 3. Samstag fand wieder unser traditionelles Sandbergfest statt. Die Wanderfrauen haben die Gäste wieder mit ihren leckeren Kuchen und Torten verwöhnt.

Nach der Sommerpause haben sich im September25 Wanderer auf den Weg zum Ammersee begeben. Strahlender Sonnenschein und ein leerer Parkplatz an der Bootsanlegestelle empfing uns in Stegen. Es ging erst am See entlang und weiter auf ebenem Wanderweg, der eingesäumt von Sträuchern und Laubbäumen ist. Hier konnte man einige Impressionen bewundern, hier ein Luftboot, dort überdimensionale Wäscheklammern an Ästen, und Wölfe, sowie Lichtgedanken in Form von farbigen Glasscherben. Von Schondorf fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück bis Stegen. Der am Morgen leere Parkplatz war nun so überfüllt , dass wir nach unserer Einkehr in Eching die Wanderung am  Nachmittag nicht mehr von Stegen aus begannen, sondern gleich von der Gaststätte aus in umgekehrter Richtung wie geplant. In Stegen erwartete uns eine Blechlawine von Autos. Ein Durchkommen der Autos war in keiner  Richtung mehr möglich. Fast alle sind wieder umgehen nach  Eching zurück gewandert, hier genossen einige noch bei Sonnenschein gemischtes Eis und Kaffee.  

                    

                    

Unser zweiter Wanderausflug führte uns in die schöne Wildschönau. Der Wetterbericht versprach für Sa. den 01. Okt.schönes Herbstwetter. Es ging mit dem Bus bis Niederau. Hier erwartete uns der Schaffner von der Bummelbahn. Die 60 minütige Fahrt begann von Niederau, dem Dorf am „Tor zum Hochtal Wildschönau“ – über die „Zauberwinkel“ Panoramastraße nach Oberau, dem Hauptort des Tales. Weiter nach Mühltal und von dort entlang der Wildschönauer Ache, dem Hauptfluss des Tales, über Auffach hinauf auf die Schönanger Alm am Fuße der höchsten Berge am Ende des Tales. Während der Fahrt hat uns der Schaffner über den Werdegang und die Besonderheiten des jeweiligen Ortes anschaulich erzählt. Den Aufenthalt auf der Alm konnte jeder nach seiner Kondition und Lust selbst gestalten. Das Traumwetter hat diesen Tag unvergesslich gemacht.

   

 

                    

                    

                                                                                                    

Die Oktoberwanderung führte uns rund um den Peterhof. Vom Gasthof ging es durch den Wald in Richtung Rehsprung, weiter zum Johanneskopf. Von hier hatten wir einen guten Blick über Bonstetten. Die Sonne hatte sich auch schon durchgesetzt und gleich fiel uns das Wandern etwas leichter. Nun über den Axtesberg zum Böglegraben und bis Rettenbergen. Hier ein kurzer Halt bei der Ortskirche, in die einige einen kurzen Blick werfen konnten. Auf dem letzten Stück ging es am Geflügelhof Krieger vorbei. Hier konnte man noch glückliche Hühner, die viel freien Auslauf in Mitten von Wiesen haben, beobachten. Nach der Einkehr war noch ein kurzer Rundweg über die Keltenschanze angesagt.

 

                       

                    

 

Nach einer kalten Nacht und guter Wettervorhersage haben sich 25 Wanderer zu unserer Novemberwanderung nach Wörleschwang aufgemacht. In Wörleschwang starteten wir in östlicher Richtung mal bergan und bergab durch unsere schöne Natur. Nach ca. 2 Std. haben wir bei der kleinen Kapelle eine kurze Rast eingelegt. Unser Ziel, der Gasthof war schon in Sichtweite. Nach der Mittagspause haben wir den Kirchberg umrundet und sind anschließend im Kulturstadel zu einer Kaffeerast eingekehrt. Die Wirtsleute erzählten uns, wie aus der Idee „etwas aus dem leeren Stadel zu schaffen“ der Kulturstadel entstand. Heute finden hier immer wieder Shows statt und es treten verschiedene Musikgruppen auf.

 

                    

Traditionell am 1. Samstag im Dezember lud die Wanderabteilung zum Kaffeekränzchen die Wanderdamen in die Gaststätte Fend in Diedorf ein.

Als Highlight zum 30 jährigen haben wir am 16. Dezember einen Besuch bei den Mehlprimeln ausgesucht. Erst hatten wir eine Führung des Kaisersaals im Schloss, in dem auch eine Ausstellung über den Vollzugsdienst gezeigt wird. Nun durften wir auch den Altar in der Schlosskapelle bestaunen. Im Klostergasthaus Thaddäus hatten wir uns noch gestärkt um dann das Programm der Mehlprimeln  zu genießen.

 

                              

 

Den Abschluss des Jahres bildete wieder die Dezemberwanderung , Erich führte uns vom Vereinsheim über die Waldhausklinik – durch die Deuringer Heide, vorbei am Ziegelstadel, am Golfplatz und wieder zurück bis Steppach. Von den neuen Wirtsleuten ließen wir uns Mittags verwöhnen. Ab 15:00 Uhr trafen sich die Wanderer wie alle Jahre wieder im Sitzungssaal zur Weihnachtsfeier bei Kaffee und mitgebrachten Leckereien .  Es wurden Weihnachtsgeschichten vorgetragen und einige Weihnachtslieder gesungen. Ein ganz großer Dank geht an Erich für 30 lange Jahre als Wanderführer, in denen er uns durch viele schöne Wanderungen sicher geführt hat. Als würdigen Vertreter haben wir Udo Ertl gefunden. Zum Abschluss zeigte uns Erich noch einen Jahresrückblick in Form einer Diaschau. Mit „oh du fröhliche – oh du selige“ verabschiedeten wir uns und hoffen auf ein ebenso gutes und unfallfreies Wanderjahr 2017.

Unser Wanderkamerad Günter Kopp von den Dienstagwanderern ist leider am 29.Juli 2016 verstorben.

Die Wanderungen am Dienstagsind immer noch beliebt und aktuell. Der Treffpunkt ist meist um 13:00 Uhr an einem vereinbarten Ort. In den Sommermonaten fährt ein Teil mit dem Rad und der Rest unternimmt kleine Wanderungen von ca. 2 Stunden. Bei der Einkehr kommen wieder alle zusammen. In der übrigen Jahreszeit wird nur gewandert.

Für Auskünfte wenden sie sich bitte an:

Josef Stiegelmair            Tel:  43 16 97 od.

Michael Rothmayer       Tel:  48 22 23

Allen, die zum Erfolg des abgelaufenen Wanderjahres beigetragen haben, herzlichen Dank

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