TSV Steppach e.V. 1888

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Jahresrückblick

Wandern

 

Auch das 32. Wanderjahr ist glücklicher Weise wieder unfallfrei verlaufen. Es waren schöne 32 Wanderjahre, aber wir alle sind älter geworden, die entweder nicht mehr mitwandern können oder sind nicht mehr so belastbar, auch die Wanderführer. Es ist immer mit viel Aufwand und Zeit verbunden, eine Wanderung vorzubereiten. Erst muss eine geeignete Gaststätte gefunden werden, die Gruppen bis zu 25 oder mehr Personen aufnimmt. Dann die Wanderung planen, auskundschaften, vorwandern, zu Papier bringen und dann auch die Gruppe am Wandertag führen. Jüngere, die evtl. eine neue Gruppe gründen, oder bei uns diese Aufgaben übernehmen würden, haben sich bis jetzt nicht gefunden. Damit die Gruppe sich aber nicht ganz aus den Augen verliert  und auseinander fällt, werden wir uns in einer etwas anderen Form engagieren.

 

Hier nun ein Rückblick auf das Wanderjahr 2018

Am 21. Jan. startete unsere Wandergruppe in Richtung Deuringen, aber schon in Steppach schwenkte Michael zum Bismarckturm ab, die Route verlief nun etwas anders als geplant. Es ging oben angekommen wieder Talwärts in Richtung Stadtbergen und da wir etwas zu früh zum Essen gewesen wären, drehten wir noch eine kleine Runde durch den Deuringer Wald. Das Essen  im Deuringer Hof hat dann aber allen gemundet. Nachdem zur Nachmittagswanderung nur noch 4 Wanderer übrigblieben, haben wir den direkten Weg nach Steppach eingeschlagen.

Unsere Februarwanderung fand krankheitsbedingt im März statt. Am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr fuhren wir mit nur 3 PKW im dichten Nebel in Richtung Fischach, vorbei an schneebedeckten Feldern und Wäldern. Als wir am Gasthof Traube aus den Autos stiegen, lichtete sich die Nebelsuppe. Wegen der Schneeverhältnisse änderte Erich, der wieder für einen Wanderführer eingesprungen ist, unsere Tour, die durch den Wald führen sollte, und ging stattdessen in Richtung Tronetshofen immer an der Schmutter entlang. Nach kurzer Zeit kam die Sonne heraus, der Himmel wurde blau, die Nebelschleier stiegen hoch, daraus schauten die Zwiebeltürme hervor, die Kirchenglocken erklangen, die Vögel zwitscherten. Es war wie in einem Kitschfilm; aber wunderschön. In Tronetshofen machten wir einen Abstecher zum Feldkreuz mit dem Hl. Leonhard als Schutzpatron für Vieh und Felder. Den gleichen Weg gingen wir zurück zum Mittagessen im Gasthof Traube. Nach dem Leckeren Essen gab es  noch eine kürzere Nachmittagswanderung nach Elmischwang. Die Sonne hatte schon so viel Kraft, dass das Tauwasser aus den Wiesen lief und von den Bäumen tropfte.

 

Am 25. März erwartete uns Udo bei strahlendem Sonnenschein bereits auf dem Parkplatz in Vesperbild. Er führte uns auf Feld und Wiesenwegen über Bauhofen in Richtung Lauterbach. Auf dem Weg kamen wir an der Stelle vorbei, an dem 1976 ein Flugzeug abgestürzt war. In Bauhofen ist für den Pilot ein Denkmal aufgestellt, da er mit großer Umsicht Bauhofen vor einer großen Katastrophe bewahrt hatte. Der Weg führte uns vorbei am Höhenberg bis Lauterbach, zurück über den Zweifelsberg bis Maria Vesperbild. Nach dem Mittagessen im Klostergasthof machten wir einen Spaziergang zum Schloss Seifriedsberg. Leider kann man nicht in den Innenhof, aber der Park um das Schloss ist immer ein Besuch wert. Im Frühjahr blühen die riesigen Rhododendren Büsche.

 

 

                         

                                                                                                                         

                                                             

Michael hat uns im April auf den Meditations-und Besinnungsweg in Mittelneufnach geführt. Nach der Idee des Freisinger Landschaftsarchitekten Rainer Söhmisch wurde der Weg mit 20 Stationen, die mit Texttafeln und größtenteils themenbezogenen Skulpturen ausgestattet sind, gestaltet. Mit dem Besinnungsweg war die Zielsetzung „Erhalt der Kulturlandschaft“, eine ganz besondere Art. Die Pflege des Besinnungsweges erfolgt weitgehend ehrenamtlich. Neun Stationen am Wegrand sind mit Lebensweisheiten der großen Weltreligion abgestimmt und fordern zum Innehalten und Meditieren auf. Ziel ist das sinnenfrohe Wahrnehmen von Landschaft und Natur.

 

       

                            

    

                                                                                                                                                                                                        

Am 27. Mai ging es bei fast sommerlichen Temperaturen nach Kloster Ursberg. Der Weg führte entlang der Mindel bis Mindelzell. Hier konnten wir die zu den schönsten Rokokokirchen im süddeutschen Raum zählende Heiligkreuzkirche bestaunen. In der Kirche wird der von Konrad überbrachte Kreuzpartikel bis zum heutigen Tag durch die „Bruderschaft vom Heiligen Kreuz“ verehrt. Von hier schwenkten wir rechts ab, um auf Wald- und Feldwegen nach Ursberg zurück zu wandern. Nach ca. 200 m merkten wir, dass unsere Gruppe noch nicht vollständig war. Anrufe bei Erich und Ursula waren fehlgeschlagen, aber da Erich dabei war, brauchten wir uns keine Sorge machen, dass die Verlorenen nicht zum Ausgangspunkt finden würden. Nach der Einkehr im Klostergasthof entschied sich einer nach dem andern, dass hier die Wanderung für ihn zu Ende sei. Somit

 

wurde entschieden, dass die Nachmittagswanderung nicht stattfindet und wir fuhren wieder Nachhause. Zu dritt sind wir noch in den Wakeboard- und Wasserskipark in Thannhausen gefahren und haben bei einer guten Tasse Cappuccino den Tag ausklingen lassen.

 

                          

 

Am 2. Juni waren 40 Wanderer/ innen wieder zu ihrer Wanderfahrt unterwegs.  Bei strahlendem Sonnenschein bei der Abfahrt  führte uns der Bus über Landsberg und Schongau entlang des Bayerischen Rigi über Peißenberg nach Großweil – Glentleiten ins größte Freilichtmuseum Südbayerns. Hier konnte man einen umfassenden Einblick in den ländlichen Alltag der Menschen in Oberbayern von einst nehmen. Es gibt hier mehr als 60 original erhaltene Gebäude mit samt ihrer Einrichtung, die nach historischen Vorbildern in einer gepflegten Landschaft  wieder aufgebaut wurden. Man sah, wie die Bauern vor vielen Jahren,  gewohnt und gelebt haben.  Vor vielen Häusern gab es Bauerngärten mit Gemüse und Kräutern, manche Arten, die auch schon in Vergessenheit geraten waren. Die Gerätschaften, mit denen die Bauern einst ihre Felder bestellt haben, sowie die, die zur Verarbeitung von Lebensmittel zur Verfügung waren, konnte man hier sehen. Die Häuser dienten zugleich für das Wohnen der Bauern und ihren Helfern und der Unterbringung ihres Viehs. Nach dem Mittagessen im Alpengasthof in der Kreut Alm fuhren wir bis zum Staffelsee. Ein Teil wanderte ca. 1 ½ Stunden  um den See und der Rest unternahm eine 60 minütige Schifffahrt mit dem Fahrgastschiff „MS Seehausen“. Der moorhaltige See zählt zu den wärmsten Seen der Region. Im Seecafe Alpenblick in Uffing konnten wir bei einer Kaffee- oder Brotzeitpause, den Tag ausklingen lassen. Mit vielen zahlreichen Eindrücken von diesem Tag hat uns der Bus wieder zurüc

              

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Am 24. Juni starteten wir an einem richtigen Sommertag zu unserer letzten Wanderung vor der Sommerpause. Wir wanderten in südlicher Richtung bis zum Eggerhofer Teich, nun westliche Richtung mal bergauf und mal bergab durch den Eggerwald. Hier konnten wir bis zu 1 m hohe Glockenblumen bewundern, die sich wie kleine Inseln platzierten. Im Gasthaus Schwarzer Adler in Waldberg wurden wir kulinarisch verwöhnt. Am Nachmittag drehten wir eine kleine Runde um den Geißberg.

 

                         

Im Juli waren wir am 1. Wochenende traditionell zum Bismarckturmfest eingeladen.

 Der Termin für das Sandbergfest wurde auf Grund der Fußball Weltmeisterschaft um eine Woche verschoben. Dies war wettertechnisch eine schlechte Lösung. Da es an diesem Samstag nur geregnet hat, musste es in die Halle verlegt werden. Die  Wanderabteilung konnte mit ihrem Kaffee- und Kuchenverkauf, aufgrund geringerer Besucherzahl noch einigermaßen zufrieden sein.

Am 21. September starteten 45 Wanderer/innen zu ihrem 2. Wanderausflug mit dem Bus in Richtung Franken. Auf dem Hinweg legten wir eine Rast auf der Vogelinsel am Brombachsee ein. Man könnte hier schon etwas länger verweilen um die Naturschönheiten zu betrachten. Doch unser nächstes Ziel die Burg Colmberg erwartete uns schon zum Mittagessen. In der Burg angekommen, waren wir von dem wunderschönen Ambiente sehr angetan. Das Essen hat gleich noch einmal so gut geschmeckt, in diesem tollen Rahmen. Da unser Zeitrahmen straff gesteckt war, konnten wir uns auch hier nicht so viel Zeit lassen. Um 15:00 Uhr war die Fahrt mit dem Planwagen in Dinkelsbühl vorgesehen. Unerwarteter Stau auf der kurzen Strecke bis Dinkelsbühl hat uns etwas verspäten lassen. Zwei Planwagen standen aber schon abfahrbereit an der Schranne. Der Kutscher führte uns durch enge Gassen im Innenkern der Stadt mit seinen schönen historischen Gebäuden. Zwischendurch blieb er stehen, um uns näheres dazu zu sagen. Viele Häuser haben ihre ganz eigene Geschichte. Erich hat in der Zwischenzeit, Dinkelsbühl teilweise von oben in Bildern festgehalten, die er uns am Jahresende bei seinem Jahresrückblick präsentiert hat. Ein Tag ist fast zu kurz um jede einzelne Station des Ausflugs besser kennen zu lernen. Es war aber trotzdem ein wunderschöner Tag mit sehr vielen und schönen Eindrücken.

 

 

 

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                                Vogelinsel                                                                                             Speisen in der Burg Colmberg    

                       

                         Planwagenfahrt

Am 23. September starteten wir nach der Sommerpause wieder mit unseren Wanderungen. Michael fiel krankheitsbedingt als Wanderführer aus, so hat sich Erich wieder bereit erklärt, die Wanderung zu übernehmen. An diesem Sonntag waren wir beim Start um 9:00 Uhr gerademal 4 Leute am Parkplatz. Aus diesem Grund entschieden wir uns, die Wanderung ausfallen zu lassen und uns nur zum Mittagessen in der Wilhelmshöh in Anhausen zu treffen. Da ich aber in Vogelsang noch eine Wanderin mitnehmen musste, erklärte mir diese, dass eben ein Wandermitglied mit seinem Auto schon direkt zum Ausgangspunkt vorbeigefahren sei. Nach mehreren Telefonaten mit den Wanderern am Startpunkt in Anhausen und Erich, hatten wir beschlossen, doch noch die Wanderung zu unternehmen. Wir waren nun sechs Leute, die durch das Anhauser Tal gewandert sind. Zum Mittagessen kamen noch einige dazu, sodass wir nun 14 waren. Das war für uns der Beweis und die Entscheidung, dass die Wanderabteilung in der bisherigen Form nicht mehr weiter bestehen kann.

An einem schönen Spätherbsttag im Oktober hat uns Sigi, für viele eine unbekannte Seite von Biburg gezeigt. Wir wanderten vom Parkplatz Gasthof Hirsch in südlicher Richtung durch den Kehlbachwald, vorbei an Willishausen ins Schmuttertal, am Modellfliegerplatz vorbei und zurück bis Biburg. Zum Mittagessen im Gasthof Hirsch hat Erna unsere langjährigen Wanderfreunde Mathias und Martha, sowie unsern Hans geholt. Auch unser neuer 90.ger Wolfgang kam zum Essen dazu. Es war wie von Gottes Fügung, denn Hans ist zwei Wochen später verstorben. Bei der Nachmittagsrunde von ca. 4 km wanderte sogar Wolfgang mit.

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Am 25. November wanderten wir bei trübem Novemberwetter von Fischach in Richtung Willmatshofen, an der Keltenschanze vorbei und weiter bis Unterrothan. Nun ging es zurück vorbei an Tronetshofen bis zur Gasthaus Traube in Fischach. Nach der Stärkung unternahmen wir eine archäologische Wanderung nach Heimberg, zu Mozarts Vorfahren. Durch teilweise feuchte Wiesen wanderten wir um den Buschelberg.

Am 01. Dezember waren wieder alle Wanderdamen zum Kaffeekränzchen ins Cafe Ertl eingeladen und sie wurde auch gern und zahlreich angenommen. Udo hat uns wieder mit einem warmen Gemüsestrudel überrascht.

Für unsere Weihnachtswanderung ist Erich am 16. Dezember wieder eingesprungen. In dieser Mission hat er vor 32 Jahren die 1. Wanderung und nun die letzte Wanderung geführt. Wir wanderten vom TSV über den Bismarckturm über die Deuringer Heide, die Kleingärten bis zum Gasthof Fuchs. Ab 15:00 Uhr trafen wir uns zur Weihnachtsfeier mit Kaffee/Tee und mitgebrachten Leckereien. Es wurden wieder besinnliche  Geschichten vorgelesen und Weihnachtslieder gesungen. Zum Schluss zeigte uns Erich einen Jahresrückblick  in Form einer Dia Schau. Mit   „ oh du Fröhliche oh du Selige“  verabschiedeten wir uns und gaben jedem gute Wünsche für das Neue Jahr mit auf den Weg.

Die Dienstagwanderungen sind nach wie vor sehr beliebt. Der Treffpunkt ist wie in den Vergangenheit meist um 13:00 Uhr an einem vorher vereinbarten Ort. In den Sommermonaten radelt  immer ein Teil und die Anderen unternehmen kleine Wanderungen. In der übrigen Zeit wird nur gewandert.

Für Auskünfte wenden sie sich bitte an:

Josef Stiegelmair            Tel: 43 16 97 oder

Michael Rothmair           Tel: 48 22 23

 

Allen, die zum Erfolg des abgelaufenen Wanderjahres beigetragen haben, herzlichen Dank.

Besonderer Dank an Erich, der 2018 immer da war, wenn wieder ein Wanderführer ausgefallen ist.

Im Januar werden wir noch eine Hauptversammlung abhalten, damit die bisherige Wandergruppe abgeschlossen werden kann.

Ab Februar treffen wir uns versuchsweise jeden 2. Mittwoch im Monat  zu einem Stammtisch / Versammlung. Der 1. findet am Mittwoch 13. Februar um 12:30 Uhr im Gasthof Fuchs statt. Die Orte der nächsten Treffen sind noch in der Vorbereitung. Auch gelegentlich kleine Wanderungen, bei denen kein Wanderführer nötig sein wird, sind auch geplant, sowie die übrigen Aktivitäten.

Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

Annemarie Beck   Tel: 246 57 46 od.

später im Internet unter TSV Steppach

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