TSV Steppach e.V. 1888

mein Verein

Yoga

Yoga - der etwas andere "Sport"

Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit, einer altindischen Schrift- und Gelehrtensprache, die etwa 400 Jahre vor Christus durch den Grammatiker Bennini zum ersten Mal aufgezeichnet wurde.

Yoga bedeutet ins Deutsche übersetzt "Das Joch". Und in der Tat, wie das Joch an einem Fuhrwerk die beiden Zugtiere zusammenhält, so bündelt es die Kraft und Gesundheit des Körpers und die des Geistes zu einer Einheit. Die Yogis sagen: Der Geist hat Möglichkeiten ersonnen, mit denen er die Kraft und Gesundheit des Körpers fördert, und durch die Kraft des Körpers wird der Geist wiederum unterstützt, dass er sich zu neuen Ebenen aufschwingen kann. Oder um es anders mit den Lateinern zu sagen: "mens sana in corpore sano" (ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper).
Man hat durch alle Kulturen immer wieder die Dualität und die gesunde Abhängigkeit von Körper und Geist erkannt. Auch die moderne Medizin stellt immer wieder fest, dass nur der es schafft, gesund zu bleiben, der es möglich macht, ein Gleichgewicht  zwischen Körper und Geist herzustellen, und dies auf Dauer zu erhalten. Ein Überhandnehmen des einen zu Ungunsten des Anderen führt zu Verspannungen, Neurosen und in der weiteren Folge zu Krankheiten.

Nun, was ist Yoga eigentlich?

Wenn man erklären soll, was Yoga ist, muss man zunächst kurz und bündig sagen, was es nicht ist. Yoga ist kein Leistungssport, obwohl es den Körper in Höchstform bringen kann. Yoga ist keine Akrobatik, obwohl es vielleicht so aussehen mag. Yoga ist kein Turnen und keine Gymnastik im herkömmlichen Sinne, es erfordert keinerlei artistisches Können und ist an kein bestimmtes Lebensalter gebunden.
Durch bestimmte Verhaltensweisen erzielen wir eine fortwährende Fitness und Beweglichkeit des gesamten Körpers. Außerdem erreichen wir einen Prophylaxe gegen alle Zivilisationskrankheiten und eine Stärkung des Immunsystems. Bei bestehenden Krankheiten können wir positiv auf unseren Körper einwirken und langsame Besserungen erzielen. Natürlich sollte Yoga eine ärztliche Maßnahme nur unterstützen. Bei Krankheiten ist immer erst der Rat des Arztes einzuholen.

Wie funktioniert Yoga?

Die bestimmten Verhaltensweisen, von den eben die Sprache war, sind folgende: Anspannung, Entspannung und Atemübungen. Der Yogi spricht von Hatha-Yoga-Übungen, den sogenannten Asanas und Pranayama-Übungen. Die Pranayama-Übungen, also Atemübungen, zielen darauf ab, dem Körper möglichst viel Sauerstoff zukommen zu lassen, insbesondere wird die Bauchatmung geübt, die der schnelllebige Mensch meist verlernt hat.
Die Hatha-Jaga-Übungen befassen sich mit der Muskulatur und den einzelnen Organen des menschlichen Körpers. Durch bestimmte Übungen werden ganz gezielt Muskelgruppen und Organe gepresst, die sich dann in der anschließenden Entspannungsphase stärker als üblich mit Blut füllen, das durch vorhergehende Atemübungen mit Sauerstoff angereichert ist. Ein Beispiel dafür: Wenn man einen Schwamm stark auspresst, kann er sich desto mehr mit Wasser füllen. Genau das selbe machen wir beim Yoga mit unseren Organen und Muskelgruppen. Die Muskeln werden durch die starke Durchblutung gestärkt und elastisch. Sie wirken auf das Skelett, insbesondere auf die Wirbelsäule, wie ein Korsett.
Die vermehrte Durchblutung gewährleistet eine vermehrte Abgabe von Vitalstoffen und Sauerstoff bis in die Endzellen und umgekehrt einen besseren Abtransport von angestauten Gift- und Zerfallsstoffen des Körpers. Auch der Lymphfluss wird aktiviert.

Interessiert?

Weitere Informationen erhaltet Ihr in der Geschäftsstelle unter 0821-4860080.

TSV-Steppach e.V. 1888 - Copyright © 2014.
All Rights Reserved.